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Backend Menu Sortierer

Vom digitalen Urwald zur Workflow-Strategie

Wer WordPress liebt, kennt auch die dunkle Seite der Medaille: Das Admin-Menü. Was mit einer handvoll übersichtlicher Punkte wie „Beiträge“ und „Seiten“ beginnt, entwickelt sich im Laufe eines Projektlebens oft zu einem unüberschaubaren digitalen Flickenteppich.

Das Problem: Das „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“-Prinzip

Standardmäßig folgt die Menüstruktur im WordPress-Backend keiner logischen Workflow-Strategie, sondern eher dem Gesetz des Dschungels. Jedes neu installierte Plugin kämpft verbissen um einen Platz in der ersten Reihe. Das Ergebnis?

  • Das SEO-Tool nistet sich ganz oben ein.
  • Die Cookie-Einstellungen verstecken sich irgendwo unter „Einstellungen“.
  • Das Backup-Plugin erstellt – warum auch immer – einen eigenen Hauptmenüpunkt zwischen „Medien“ und „Seiten“.

Für Nutzer bedeutet das: Dauer-Scrolling und Such-Olympiaden. Man verbringt mehr Zeit damit, den richtigen Reiter zu finden, als tatsächlich Inhalte zu pflegen. Es ist, als würde man in einer Küche arbeiten, in der das Salz im Keller und die Pfannen im Kleiderschrank lagern. Funktioniert irgendwie, macht aber keinen Spaß.


Die Lösung: Individuelle Sortierung als Effizienz-Turbo

Die individuelle Anordnung des Admin-Menüs räumt mit diesem Chaos auf. Es geht darum, das Interface an den Nutzer anzupassen, nicht umgekehrt.

1. Workflow-Optimierung (Zeit ist Geld)

Durch eine gezielte Neusortierung landen die Werkzeuge, die Du täglich brauchen (z. B. Shop-Bestellungen oder Beitrags-Editor), ganz oben. Seltene Aufgaben wie „Plugins“ oder „Werkzeuge“ wandern in den Keller.
Das spart pro Tag vielleicht nur wenige Sekunden – aufs Jahr gerechnet aber mehrere Stunden.
Work smart………

2. Kognitive Entlastung

Ein überladenes Menü sorgt für „Decision Fatigue“. Wenn das Auge jedes Mal 20 Menüpunkte scannen muss, ermüdet das Gehirn schneller. Ein aufgeräumtes, individuell sortiertes Backend lässt Sie fokussiert arbeiten. Weniger visuelles Rauschen bedeutet mehr Fokus auf das Wesentliche: Ihren Content.

3. Sicherheit durch Ordnung

Indem Sie kritische Einstellungen für Redakteure ausblenden oder in tiefere Ebenen verschieben, reduzieren Sie das Risiko, dass versehentlich globale Website-Einstellungen verändert werden. Ordnung ist hier also auch ein Stück weit Risikomanagement.
Hier setzt ein Weiteres Plugin von WooCan an der WordPress Rollen Manager


Fazit: Ein individuell sortiertes WordPress-Menü ist kein bloßer Ordnungstick – es ist ein Interface-Upgrade. Wer die Kontrolle über seine Menüstruktur übernimmt, verwandelt sein WordPress von einer unaufgeräumten Rumpelkammer in ein hochpräzises Cockpit.

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